Human ghrelin-28 (octanoylated)
- Reife Form
- Peptid aus 28 Aminosäuren, O-octanoyliert an Ser3
- Vorläufergen
- GHRL
- Sequenz
- GSSFLSPEHQRVQQRKESKKPPAKLQPR
- Modifikationen
- Ser3 O-octanoylation
Signalweg
Eine quellengebundene Karte des octanoylierten menschlichen Ghrelin-28, des menschlichen GHS-R1a-Rezeptors und seines primären Gq/11-Wegs mit separater Zielevidenz für den Peptid-Forschungsliganden GHRP-6 und die nichtpeptidische Prüfsubstanz Ibutamoren.
Aktualisiert: 2026-08-22
Jede nachstehende Beziehung stammt aus einer substanzspezifischen Quelle. Status und Rezeptorpharmakologie werden getrennt verifiziert.
| Molekül | Typ | Rezeptor / Ziel | Beziehung | Evidenzklasse | Quellen |
|---|---|---|---|---|---|
| GHRP-6 | ForschungsligandStatus geprüft: 2026-08-22Statusquelle 1 | GHS-R1aGrowth hormone secretagogue receptor type 1a | AgonistKonstruierter Rezeptoragonismus | Kuratierte Forschungspharmakologie | 12 |
| Ibutamoren | PrüfsubstanzStatus geprüft: 2026-08-22Statusquelle 1Statusquelle 2 | GHS-R1aGrowth hormone secretagogue receptor type 1a | AgonistKonstruierter Rezeptoragonismus | Primäre Prüfpharmakologie | 12 |
Diese Seite bildet die Pharmakologie menschlicher Rezeptoren ab, nicht die Behandlung oder die nachgeschaltete Wachstumshormonachse. UniProt identifiziert Ghrelin-28 als die Reste 24–51 des 117 Reste langen GHRL-Vorläufers. Der kartierte Ligand ist die oben gezeigte menschliche Sequenz aus 28 Resten mit einer O-Octanoylgruppe an Ser3.
Diese Modifikation ist Bestandteil der Ligandenidentität. Eine Sequenzangabe ohne Ser3-Acylierung spezifiziert den durch diese Kante dargestellten kanonischen endogenen Agonisten nicht vollständig.
Die Entdeckungsarbeit identifizierte Ghrelin als acylierten endogenen Liganden des Wachstumshormon-Sekretagog-Rezeptors. UniProt führt O-Octanoyl-, O-Hexanoyl- und O-Decanoylformen am selben Vorläuferrest; dieser erste Atlasausschnitt kartiert ausschließlich das ursprünglich definierte octanoylierte Ghrelin-28.
Desacyl-Ghrelin wird nicht stillschweigend derselben Rezeptorkante zugeordnet. Seine Biologie benötigt eine gesonderte Evidenzprüfung, und sein Fehlen in der Karte ist keine Behauptung, dass es keinerlei biologische Wirkung besitzt.
GtoPdb identifiziert das menschliche Ghrelinrezeptor-Ziel mit dem Gen GHSR und UniProt Q92847. Seine primäre kuratierte Transduktion lautet Kopplung an die Gq/11-Familie → Stimulation der Phospholipase C; die Tabelle zeigt den nachgeschalteten IP3/Ca2+-Schritt als kompakte Wegbezeichnung. GtoPdb führt außerdem sekundäre G-Protein-abhängige und G-Protein-unabhängige Mechanismen, daher bedeutet „primär“ nicht „ausschließlich“.
Der Rezeptor besitzt erhebliche konstitutive Aktivität und kontextabhängige Signalübertragung. Die Karte erfasst deshalb eine Agonistenkante, ohne zu behaupten, jede beobachtete Signalübertragung beginne bei einer aktivitätsfreien Grundlinie.
GHRP-6 ist ein synthetischer Peptid-Forschungsligand. GtoPdb führt ihn als Vollagonisten am menschlichen Ghrelinrezeptor, und die Rezeptor-Klonierungsstudie ordnet Wachstumshormon-Sekretagoga diesem Ziel zu. „Forschungsligand“ ist hier eine pharmakologische Kategorie und keine Aussage zur Arzneimittelzulassung.
Ibutamoren ist strukturell anders: GtoPdb klassifiziert es als synthetisch-organischen Liganden und führt Vollagonismus am menschlichen Rezeptor. Es ist mit der Monografie MK-677 verknüpft, während die datierten Statusquellen klinische Prüfung unter MK-0677 und eine FDA-Maßnahme gegen nicht zugelassene MK-677-Produkte dokumentieren. Diese Identitäts-, Ziel- und Statusquellen bleiben getrennt.
GHSR ist das menschliche Gen; GHS-R1a ist der in dieser Karte verwendete funktionelle Rezeptorname. Ghrelin ist das modifizierte endogene Peptid, GHRP-6 ein synthetischer Hexapeptid-Forschungsligand und Ibutamoren eine nichtpeptidische synthetisch-organische Verbindung. Ein gemeinsamer Rezeptor macht sie nicht chemisch gleichwertig.
Die Kanten ordnen weder Potenz noch Wirksamkeit, Bias oder Wirkdauer. Sie erweitern Rezeptorpharmakologie auch nicht zu einer Aussage über Wachstumshormonfreisetzung, Appetit, Körperzusammensetzung oder ein anderes Ergebnis des Gesamtorganismus.
Eine GHS-R1a-Agonistenbeziehung kann für sich allein weder klinischen Nutzen, sichere Exposition, Zulassung, Produktqualität, individuelle Eignung noch ein bestimmtes endokrines Ergebnis belegen. Solche Aussagen benötigen eigene Human-, Behörden- und produktspezifische Evidenz. Aus diesem Grund sind die vollständigen Monografien verlinkt; ihre Aussagen fließen nicht rückwärts in die Rezeptorkante.